Kennen Sie den Satz: "Du lernst ja nicht für mich,..."? Haben Sie den als Kind auch öfter gehört? Ich schon. Unglaublich wie wenig mich die Schule meistens interessiert hat! Da gabs kaum was, das weniger interessat war als Mathematik und Geografie. Und unangenehmer als Englischlernen war eigentlich nur Spinatessen.
Vieles ist ja wirklich unnötig von dem was einem da in der Schule eingetrichtert wird und fehlt einem später überhaupt nicht, wenn mans vergessen hat. Was ich später im Beruf wirklich vermisst habe, war Englisch. Das habe ich dann später mühevoll nachholen müssen.
Oft liegt es ja auch daran, dass der Stoff einfach lieblos präsentiert wird. Da war doch der Chemielehrer, den mein Vater schon hatte. Einmal habe ich Hefte aus meines Vaters Schulzeit gefunden und festgestellt, dass besagter Lehrer offensichtlich durch Jahrzehnte seinen Stoff Wort für Wort unverändert diktierte. Diktierte, nicht vortrug, erklärte,etc. Wozu brauchts da noch einen Lehrer?
Oder am Beispiel meiner Tochter kann man sehen, wie wichtig die Person des Lehrers und dessen Engagement ist. Früher war Englisch für sie ein "kannmanixmachn"-Fach. Jetzt nach einer neuen Lehrerin ist sie plötzlich eine der Besten und begeistert bei der Sache.
Der Lehrstoff müßte schon in der Schule interessant sein und nicht erst im Nachhinein, wenn man die Kenntnisse vermisst. Aber wie soll sich das ändern?
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